Ratgeber
Was ist ein Cannabis-Steckling?

Der Unterschied zum Samen
Aus einem Samen entsteht eine neue, genetisch eigenständige Pflanze — mit allem, was das Erbgut mit sich bringt: Sie kann männlich sein, und ihre Eigenschaften streuen. Er kann meist sehr stark den Elternpflanzen ähneln, so wie viele Kinder ihren Eltern, aber hin und wieder auch völlig aus der Art schlagen und eher den buckligen Onkel ähneln. So wie bei uns Menschen. Diese unterschiedlichen Typen trotz gleicher Genetik der Eltern nennt man Phänotypen. Mit unseren Stecklingen hast du diese Unsicherheit nicht. Du kannst zu 100% sicher sein, welche Genetik und welchen Phänotyp du bekommst und brauchst daher auch keine Angst vor einem buckligen Onkel-Phänotypen zu haben.
| Steckling | Samen | |
|---|---|---|
| Geschlecht | Immer weiblich | Zufall, außer bei feminisierten Samen |
| Eigenschaften | 100% die der Mutterpflanze | Zufall, je nach Phänotyp |
| Zeit bis zur Blüte | Kürzer da schon gewurzelt | ca. 2 Wochen länger durch Keimphase |
| Startgröße | 15–25 cm, bewurzelt Pflanze | Samen muss erst noch keimen |
| Risiko von Fehlern | Kaum, da gewurzelt und stabil | Hoch durch Keim- und Sämlingsphase |
Warum unsere Stecklinge immer weiblich sind
Ein Steckling besteht aus 100% derselben Genetik wie die der Mutterpflanze, von der er geschnitten wurde. Da bei Doc Greenthumb alle Stecklinge von weiblichen Mutterpflanzen stammen, sind unsere Stecklinge alle weiblich — ohne Ausnahme. Das ist ein riesiger praktische Vorteil gegenüber Samen. Aus Samen könnten männliche Pflanzen entstehen, die dann in der Blüte aussortiert werden. Zwar gibt es auch extra feminisierte Samen, die zu über 90% weiblich werden, aber es gibt auch sehr bekannte und exklusive Sorten, von denen es nur reguläre Samen gibt wie z. B. unsere Sorte Ed Rosenthal.
Unsere Mutterpflanze
Unsere Mutterpflanzen stammen alle aus Samen von renommierten Züchtern (Sensi Seed, Royal Queen Seeds, Greenhouse Seeds, etc.) die von uns selbst herangezogen wurden. Die Mutterpflanzen hatten noch nie Kontakt mit der Außenwelt und haben ihr Leben ausschließlich in unseren Zuchträumen verbracht, geschützt vor Krankheiten und anderen Umwelteinflüssen. Sie werden von uns dauerhaft in der vegitativen Phase gehalten und im Wachstum. Wir schneiden regelmäßig Triebe, aus denen dann wiederum unsere Stecklinge werde. Weil jeder dieser Stecklinge aus einem Trieb der Mutterpflanze stammt, spricht man auch von Klonen — „Steckling“ und „Klon“ meinen dasselbe und sind Synonym.
In unserer Pflanzenzucht bewurzeln wir im Monat hunderte Stecklinge von ausgewählten Mutterpflanzen. Erst wenn diese eingetopft sind,ein tragfähiges Wurzelwerk gebildet haben und die Mindestgröße erreicht ist, werden diese versandfertig gemacht.
Unsere Phänotypen
Nicht nur Top-Sorten von Top-Züchtern sind wichtig für eine ideale Mutterpflanzen. Es kommt bei uns vor allem auch auf die Phänotypen an. Wie erwähnt, stammt die Genetik der Samen zwar von den Eltern ab, aber es gibt veschiedene Phänotypen. Wie bei Menschen, bei denen beide Eltern blaue Augen haben, sich aber doch bei einem der Kinder die braunen Augen durchsetze,n wie sie die Oma damals hatte. Genau so ist es bei Cannabis Pflanzen. Daher nutzen wir nicht nur die besten Samen der besten Sorten, sondern selektieren auch noch die Pflanzen, die aus den Samen entstehen. So gelangen wir am Ende an den Phänotypen, der am idealsten die gewünschten Eigenschaften der Sorte vertritt. Ein riesiger Vorteil gegenüber Samen.
Setzling, Steckling, Jungpflanze — die Begriffe
- Steckling — eine kleine Kopie der Mutterpflanze, bei uns mit einer Gesamthöhe von 15 bis 25 cm im durchwurzelten 7 x 7 x 8cm Vierkanttopf.
- Klon — dasselbe wie Steckling, anderer Sprachgebrauch.
- Setzling — umgangssprachlich für viele Arten von Jungpflanzen die aber auch aus Ablegern oder Sämlingen entstanden sein können.
- Jungpflanze — weiter entwickelt als ein Steckling, kräftigeres Wurzelwerk, bei uns mit einer Gesamthöhe von 30-45 cm im 9 x 9 x 9,5 cm Vierkanttopf.
- Sämling — aus einem Samen gezogen, also kein Steckling.
Welche der beiden Varianten für dich passt, klärt der Beitrag Steckling oder Jungpflanze.
Vorteile
Dafür spricht: Du kennst Geschlecht, Sorte und Eigenschaften im Voraus. Die Keimphase entfällt, der Start ist damit planbarer und schneller. Für den ersten eigenen Anbau ist das ein spürbarer Unterschied. Es gibt keine Unterschiede oder Überraschungen da es immer der gleiche Steckling vom gleichen Phänotypen ist.
Wie es nach der Lieferung weitergeht
Der Steckling kommt bewurzelt und kann direkt in den Zieltopf. Wie das geht, steht unter Steckling direkt in die Erde pflanzen; den kompletten Ablauf bis zur Ernte beschreibt Cannabis-Stecklinge anbauen.
Warum sich Stecklinge für jeden Grower eignen
Für ein planbares Anbauen. Du weißt vorab, welche Sorte du bekommst, dass sie weiblich ist und wie lange sie bis zur Ernte braucht. Für den ersten eigenen Anbau nimmt das die größten Unsicherheiten heraus.
Du weißt, was du bekommst. Du bekommst nicht nur die Sorte, die du wolltest, sondern sogar den ausgewählten Phänotypen, der genau so ist wie beschrieben.
Für Anfänger, da die schwierigen Phasen wie Keimung und Sämlingsphase nicht durchlaufen werden müssen und es so auch nicht zu Fehler kommen kann.
Durch schnelle Ernten. Dadurch, dass die Pflanze schneller in die Blüte kann, sparst du 1-2 Wochen und bei Jungpflanzen sogar 3-4 Wochen.
Die gleiche Genetik ist auch einer der wichtigsten Vorteile. Dadurch sind alle deine Pflanzen gleich. Du hast keine „buckligen Onkel“ oder andere Phänotypen mit unterschiedlichem Wuchs.